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Social Media Ads: Dort werben, wo deine Zielgruppen unterwegs sind

 

Werbung auf Facebook, Instagram und Co. ist nur was für die ganz Großen? Von wegen!

Ob als Selbstständiger, smartes Startup oder Unternehmer: Mit Werbung in sozialen Netzwerken erreichst du nicht einfach bloß viele Menschen – sondern genau solche, die für dich und deine Angebote am interessantesten sind. Und das jederzeit, überall und auch bei kleinem Budget.

Wie lange schaust du selbst am Tag aufs Handy? Du bist alleine im Bus oder Zug unterwegs, liegst entspannt auf dem Sofa oder brauchst einfach nur mal Ablenkung von all den lästigen Pflichten des Alltags. Und zack – hast du das Smartphone zur Hand.

Vielleicht wolltest du auch gerade nur nach der Zeit schauen, aber das Display verrät dir auch: Es gibt Neuigkeiten für dich! Und wenn du das nächste Mal an die Uhrzeit denkst, ist es zwei Stunden später…

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Das Smartphone ist fester Bestandteil unseres Lebens geworden – und das liegt zum größten Teil an den sozialen Medien. Angefangen hat es mit Facebook, Twitter und YouTube; mittlerweile sind mit Instagram, Pinterest und Snapchat neue Kanäle entstanden, und es kommen in Zukunft sicher noch ein paar dazu. Und so unterschiedlich sie auch funktionieren mögen, sie haben doch einiges gemeinsam:

  • Sie sind via Smartphone jederzeit und überall verfügbar.
  • Sie alle leben vom Mitmachen.
  • Mit ihnen interagieren täglich Milliarden von Menschen miteinander – du mittendrin.

Und hier wird es für dich auch als Unternehmer interessant.

 

Riesige Reichweite, smarte Steuerung: Werbung in sozialen Medien wirkt!

Das Marketing-Potenzial von Social Media Ads ist immens – das zeigen schon die nackten Zahlen.

Aus dem Social-Media-Atlas 2017/18 geht hervor, dass mittlerweile 90% aller deutschen Internetnutzer in Deutschland soziale Medien nutzen – also im Grunde fast jeder der ca. 80 Millionen Internetnutzer hierzulande. Davon wiederum surfen gut 80% hauptsächlich mit dem Smartphone im Netz. Sprich: An jedem Ort und zu jeder Zeit.

Entsprechend hoch ist das Wachstum bei den Werbeausgaben in den sozialen Medien. Schon jetzt wird in Deutschland mehr Geld für Digitalwerbung ausgegeben als für Fernsehkampagnen, weiß das Marktforschungsunternehmen eMarketer – und Social Media Ads treiben das Wachstum weiter voran.

Das liegt vor allem daran, dass Werbung auf den sozialen Kanälen so unglaublich effektiv ist. Bei Fernsehwerbung kannst du zum Beispiel nur sehr grob planen, wer sie sieht. Je nach Zielgruppe läuft sie eher bei DSDS oder vor der Tagesschau, aber mehr Steuerung geht kaum. Im Marketingsprech: Die Streuverluste sind sehr groß. Bei TV, Radio oder Print kann man viel Geld versenken für Werbung, die teuer produziert werden muss – und am Ende ist nicht sicher, ob sich das wirklich gelohnt hat.

Social Media-Werbung ist da viel cleverer. Hier schwingst du nicht den großen Hammer, mit dem du hoffst, irgendwen mit deinen Werbebotschaften zu erwischen. Stattdessen pickst du dir mit der Pinzette genau die Menschen heraus, die am besten zu dir und deinem Angebot passen.

 

Was bieten dir Social Media Ads genau?

Ob Facebook, Instagram, Twitter oder YouTube: Du weißt, wie viele und was für Menschen auf welchen Kanälen unterwegs sind und was sie dort erwarten. Damit kannst du ihnen sehr leicht passende Werbung anbieten.

Die Betreiber der sozialen Medien liefern dir die Details: Sie kennen das Alter, das Geschlecht und die Interessen jedes einzelnen Nutzers. Und diese Infos stellen sie dir für deine Werbemaßnahmen zur Verfügung – so kannst du dein Werbebudget also sehr gezielt ausgeben.

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Du kannst leicht kontrollieren, ob deine Werbung ankommt: Facebook Insights (hauseigene Statistiken) zeigen dir, wie viele Menschen deine Botschaft zu Gesicht bekommen haben und wie sie darauf reagiert haben (geklickt, geteilt, kommentiert – oder ignoriert). Wenn letzteres der Fall ist, kannst du auch sehr schnell gegensteuern und deine Kampagne anpassen.

Und schlussendlich musst du auch kein ausgebildeter Marketingspezialist sein, um eine Social Media-Kampagne zu starten. Die Erstellung von Social Media Ads geht sehr schnell und ist unkompliziert.

Es hält dich also im Grunde nichts davon ab, gleich loszulegen und eine Werbeanzeige auf Facebook oder Instagram zu schalten. Das solltest du aber erst tun, nachdem du dir überlegt hast, was (und vor allem wen) genau du damit erreichen willst.

 

Die Planung von Social Media Ads

Wie bei anderen Marketingformen auch stehen am Anfang erst einmal die Fragen:

  • Was will ich erreichen?
  • Wen will ich erreichen?

 

Was sind meine Social Marketing-Ziele?

Mit Social Ads lässt sich so einiges bewegen. Beispielsweise:

  • Branding: Du kannst deine Bekanntheit stärken und Vertrauen erzeugen. Wenn einem Nutzer deine Botschaft gefällt, dann sehen das auch seine Freunde und werden so auch auf dich aufmerksam. Und wenn deine Botschaft geteilt wird, dann wirkt das wie eine persönliche Empfehlung unter Freunden – also sehr glaubwürdig.
  • Neue Produkte vorstellen: Natürlich kannst du auch ein Produkt oder einen Service in den Mittelpunkt deiner Kampagne stellen. Allerdings führen zu direkte Werbebotschaften wie „Kaufe jetzt dieses geniale Produkt für nur 39,95!“ nur selten zum Erfolg. Denn sie regen nicht gerade zum Teilen und Kommentieren an – sie passen also nicht so gut zum Interaktionscharakter von sozialen Medien.
  • Für mehr Besucheraufkommen sorgen: Deine Botschaft kann auch per Klick zu deiner Homepage oder auf deinen Blog führen. Natürlich sollte das, was die Nutzer dort zu sehen bekommen, sie auch interessieren. Dazu muss der beworbene Inhalt auf deiner Webseite / deinem Blog zum einen gut sein und zum anderen auch zur Social Media Ad passen. Also nicht auf Facebook für tolle Damenschuhe werben und die User dann auf deine Startseite leiten, auf der du alle Arten von Bekleidung präsentierst.

 

Wo finde ich meine Zielgruppe?

Du weißt jetzt, was deine Botschaft sein soll; als nächstes muss sie zum Empfänger gebracht werden. Je nach anvisierter Zielgruppe eignen sich die unterschiedlichen sozialen Medien besser oder schlechter. Denn die Nutzerschaft ist nicht immer gleich – es gibt teilweise deutliche Unterschiede bei Altersdurchschnitt, Geschlechterverteilung und Nutzungsweisen. Zum Beispiel:

 

  • Facebook. Das soziale Netzwerk Nr. 1 hat in Deutschland 32 Millionen aktive Mitglieder, wobei etwa gleich viele männlich bzw. weiblich sind. 32% der 14-29 Jährigen und 25% der 30-49 Jährigen nutzen Facebook täglich. Deine Botschaften werden zwischen „normalen“ Beiträgen in der Timeline angezeigt, sie fügen sich also nahtlos ein und lassen sich leicht liken, sharen oder natürlich aufrufen.
  • Instagram. Das „soziale Bildernetzwerk“ gehört zu Facebook, folgt aber einer anderen Logik – hier steht das Teilen von Bildern im Vordergrund, Text dient meistens nur zur Erklärung. Du brauchst also gutes Bildmaterial, das die User anspricht (das muss nicht unbedingt hochprofessionell sein). Instagram hat 15 Millionen Nutzer in Deutschland und weist ein kräftiges Wachstum auf. Auch hier halten sich männliche und weibliche Nutzer in etwa die Waage.
  • Snapchat. Hier lassen sich Bilder und Videos teilen, die der Empfänger aber nur kurz anschauen kann, bevor sie gelöscht werden. 35% aller 14-29 Jährigen nutzen es (männliche etwa so viel wie weibliche) – und danach fallen die Nutzerzahlen rapide ab. Um auf Snapchat mit Werbung erfolgreich zu sein, solltest du dich mit dem speziellen, kurzlebigen Format gut auseinandersetzen. Werbung muss hier wirklich auf den Punkt gebracht werden, um zu funktionieren – und sie sollte die junge Zielgruppe ansprechen.
  • Twitter. Der Kurznachrichtendienst kommt auf 12 Millionen Nutzer in Deutschland, wovon jedoch nur geschätzt 2 Millionen aktiv sind. Allerdings sind ca. 16% der Nutzer zwischen 50 und 69 Jahre alt – das macht Twitter interessant für Werbung, die sich an die etwas älteren unter uns richtet.

 

Es gibt natürlich noch viele weitere soziale Medien mit ihren ganz eigenen Nutzerstrukturen und Stärken. So verzeichnet Pinterest beispielsweise ein kräftiges Wachstum, aber die Werbung dort steckt noch in den Kinderschuhen. YouTube hat eine gigantische Nutzerschaft und ist nach Google die zweitgrößte Suchmaschine der Welt. Werbung dort ist allerdings recht teuer, und gute Videos sind aufwändig in der Produktion. V-Kontakte oder WeChat sind in Russland bzw. China die größten sozialen Netzwerke, auch wenn sie hierzulande kaum jemand kennt. Falls deine Kunden aber in diesen Ländern zuhause sind, dann ist deine Werbung dort besser aufgehoben als bei Facebook und Co.

Los geht’s mit deiner Social Media Ad

Jetzt weißt du Bescheid und kannst dich gezielt über die Anzeigenformen und Bezahloptionen der verschiedenen sozialen Netzwerke informieren. Hier gibt es öfters mal Änderungen, wenn neue Funktionen in den Netzwerken dazukommen oder deaktiviert werden – und auch die Preise bleiben nicht gleich. Darum solltest du dich direkt auf den Infoseiten der Netzwerkbetreiber erkundigen, welche Möglichkeiten du dort hast:

 

 

Wenn du Social Media Marketing betreibst, solltest du dich auch regelmäßig informieren, wie sich das Nutzerverhalten verändert. Manche Medien stagnieren, während neue dazukommen und sehr stark wachsen. Wenn du schnell bist, dann kannst du hier präsent sein, bevor sich alle anderen Werbetreibenden darauf stürzen. Deine Werbung hat dann weniger Konkurrenz und dringt leichter zu den Usern durch.

Es muss auch nicht immer bezahlte Werbung sein: Du kannst überall präsent sein, mit Leuten in direkten Kontakt treten, kommentieren…das ist vielleicht etwas anstrengender als das Schalten von Werbung, aber es kann genauso zum Ziel führen!

Die Möglichkeiten sind also sehr vielfältig. Am Ende kommt es aber auf eine Sache ganz besonders an, damit du mit Social Media Ads Erfolg hast: Sei relevant! Biete den Menschen, die am besten zu deinem Angebot passen, genau die Informationen, die sie wirklich interessieren!

Wenn du das schaffst, dann übernehmen sie einen großen Teil der Werbearbeit für dich – ohne etwas dafür zu verlangen, einfach weil sie es selbst wollen!