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Als Handwerksbetrieb bei Facebook und Co.: Fünf Tipps für den Erfolg

Facebook- oder Instagram-Konto erstellt, drei Bilder gepostet, und morgen stehen die Kunden Schlange? Ganz so einfach ist es leider nicht. Dort präsent zu sein, wo Ihre Kunden sowieso unterwegs sind, ist ein wichtiger und nützlicher Schritt als Ergänzung zu Ihrer Webseite. Damit der Auftritt aber seine Funktion auch erfüllt, ist schon ein bisschen Einsatz notwendig. 💪 Hier sind unsere Tipps für Handwerker, die ein Social-Media-Konto betreiben oder betreiben wollen:

 

Ziel festlegen – welches Bild möchten Sie wem vermitteln?

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Sie sind in Ihrem Beruf super kompetent und machen die beste Arbeit weit und breit. Das wird allerdings jeder Ihrer Mitbewerber von sich sagen. Nehmen Sie sich etwas Zeit und überlegen Sie: Was macht Ihren Beruf aus? Welchen Nutzen hat er für Ihre Kunden? Was zeichnet speziell Ihre Firma aus – was ist Ihre Marke, Ihre Personal Brand? Wen möchten Sie mit Ihrem Auftritt überhaupt erreichen? Und nicht zuletzt: Wie viel Zeit haben Sie für die Pflege Ihres Social-Media-Kontos zur Verfügung? Kann dies eventuell ein Mitarbeiter oder eine Mitarbeiterin übernehmen?

Ein Social-Media-Auftritt macht nur Sinn, wenn dort wenigstens zweimal die Woche etwas Neues erscheint, das auch für das Publikum interessant ist und einen Mehrwert bietet. Und zwar nicht nur am Anfang, sondern dauerhaft. Schlecht gepflegte Konten, bei denen der letzte Beitrag schon Monate alt ist und bei dem Anfragen nicht beantwortet werden, lassen den Besucher daran zweifeln, ob es die Firma überhaupt noch gibt. Im Zweifel: Lassen Sie sich bei uns beraten!

 

2. Welche Plattform ist dafür die Richtige?

Facebook hat nach der jüngsten Untersuchung von Statista mit Abstand den größten Marktanteil an Seitenansichten, nämlich 67 Prozent. Es ist auch die Plattform mit den meisten Nutzern, in Deutschland rund 30 Millionen. Damit können Sie also nichts falsch machen. Dort sind auch alle Altersgruppen vertreten.

Ein jüngeres Publikum sprechen Sie eher über Instagram an, mit 15 Millionen Nutzern in Deutschland auf Platz zwei. Das könnte auch für Sie auch interessant sein, wenn Sie neue Mitarbeiter für Ihre Firma werben wollen.

Beiden gemeinsam ist, dass dort Bilder und Videos eine große Rolle spielen – das ist Ihre Chance. Gerade Videos haben sich als besonders beliebt und überzeugend erwiesen. Da beide Facebook und Instagram zusammengehören, lassen sie sich auch mit wenig Aufwand gleichzeitig bedienen.

Aufgrund seiner visuellen Ausrichtung könnte auch Pinterest für Sie interessant sein, das aber weniger Nutzer hat. Twitter ist zwar dank des amerikanischen Präsidenten sehr bekannt geworden, aber eher ein Medium zum schnellen Meinungsaustausch.

Ob Foto oder Video: Die Qualität muss stimmen. Das Bild muss scharf und richtig belichtet sein und das im Fokus haben, was Sie wirklich zeigen wollen. Grundsätzlich ist dies durchaus machbar mit dem Smartphone, das Sie sowieso schon besitzen. Auf Facebook können Sie längere Videos zeigen, auf Instagram maximal 60 Sekunden.

Als Unternehmen empfiehlt sich ohnehin: In der Kürze liegt die Würze, Sie sind nicht Netflix. Reduzieren Sie den Beitrag auf das Wesentliche und setzen Sie auf die stärksten Bilder. Sollte Ihnen dazu die Zeit fehlen: Wir helfen Ihnen, überzeugenden Foto- und Video-Content zu erstellen!

 

3. Wie fülle ich mein Social-Media-Konto mit Inhalt, den jemand sehen will?

Zu welchem Ergebnis sind Sie bei Punkt 1 gekommen? Angenommen, Sie sind Bäcker oder Bäckerin. Lassen Sie Ihre Kunden doch mal hinter die Kulissen blicken. Zeigen Sie, wie bei Ihnen das Brot gebacken wird oder wie Sie sich mit lokalen Spezialitäten auf Feiertage vorbereiten. Hier ließe sich auch Video Content sehr gut einsetzen. Untersuchungen zeigen, dass Videos besonders gut ankommen, weil dabei neben Information auch authentische Atmosphäre und Leidenschaft transportiert wird.

Als Solounternehmer sollten Sie dabei auch selbst zu sehen sein. Haben Sie Angestellte, so zeigen Sie gerne auch Ihr Team. Gibt es jemanden, der besonders lange dabei ist? Haben Sie einen neuen Azubi? Hat jemand eine ganz besondere Geschichte oder besondere Fähigkeiten? Der menschliche Aspekt bringt Ihr Unternehmen den Kunden näher, ohne aufdringlich zu wirken.

Möglicherweise finden Sie, dass man als Sanitärinstallateur die Leute eher verschreckt, wenn man zu detailliert zeigt, was man eigentlich tut. Doch niemand wird bestreiten, dass es extrem wichtig ist, dass diese Arbeit gut ausgeführt wird! Punkten Sie bei Ihren Kunden mit Verbraucher-Tipps wie „Was darf ich in die Toilette werfen, was nicht?“ oder einfachen Do-it-yourself-Anleitungen für den Alltag. Und wenn Sie einmal ein anonymisiertes Foto von einem Einsatz posten, wo das Abwasser nicht mehr ablief, tun Sie dies aus Sorge um Ihre Kunden: Weil Sie ja gerade nicht möchten, dass jemand in so eine Situation gerät, sollte er doch vielleicht besser vorher mal seine alte Installation überprüfen lassen!
Selbstverständlich ist Ihr Social-Media-Kanal auch die einfachste und schnellste Art, um Sonderangebote, Betriebsurlaub, Jubiläen und andere Ereignisse mitzuteilen. Der direkte Call-to-Action-Button für Bestellungen sollte dabei nicht fehlen.
Wenn Sie sich das zunächst nicht zutrauen: Wir bieten auch Schulungen und Coaching dazu an und begleitet Unternehmen bei der Umsetzung.

 

4. Vernetzen, aber beim Thema bleiben

Der Vorteil der sozialen Medien ist das einfache Abonnieren von Quellen und das schnelle Kommentieren und Teilen von Beiträgen. Als Unternehmen hoffen Sie natürlich darauf, dass Leute Ihre Beiträge gut finden und mit „Gefällt mir“ markieren oder sogar auf der eigenen Seite teilen. Die Social-Media-Welt ist jedoch keine Einbahnstraße. Sehen Sie sich um, was es zu Ihrer Branche unter den passenden Schlagworten (Hashtags – hinter dem Symbol #) schon gibt. Sie müssen ja nicht die Beiträge Ihrer Mitbewerber teilen, aber vielleicht die von Geschäftspartnern oder Branchenorganisationen, von denen Sie sich auch einen Gewinn für die Kunden versprechen. Damit erhöhen Sie Ihre Chancen, dass auch Ihre Beiträge geteilt werden und damit in Kreise vorstoßen, die Sie bisher nicht erreicht haben.

Die Verwendung von Hashtags ist auch für Sie ein weiterer Weg, um über bereits bekannte Personen hinaus Publikum zu finden. Bei allgemeinen Hashtags geht ein unbekanntes Konto schnell unter, da diese in der Darstellung meist ganz hinten eingereiht werden. Bei eher spezifischen Begriffen findet man Ihre Themen leichter.
Bleiben Sie aber bei der Auswahl dessen, was Sie auf Ihrem Firmenkonto teilen und „liken“, zumindest im weiteren Sinne beim Thema. Katzenvideos und politische Aufrufe können Sie auf Ihrem privaten Konto teilen und kommentieren. Ihr Firmenkonto soll deutlich machen, für was Ihre Firma steht – nicht mehr, aber auch nicht weniger.

 

5. Was habe ich davon?

Zunächst einmal bietet Ihnen ein Social-Media-Konto eine einfache und zusätzliche Möglichkeit, mit Ihren Kunden in Kontakt zu kommen und sich zu präsentieren. Doch es geht noch mehr. Die Nutzung von Social-Media-Plattformen ist zwar gratis, doch sie würden nicht existieren, wenn sich damit nicht auch ein Geschäft machen ließe.

Sie können Ihrem kostenlosen Auftritt mehr Reichweite verschaffen, indem Sie besondere Beiträge gegen Bezahlung bewerben lassen – diese werden dann potenziellen Interessenten angezeigt, die Sie noch nicht kennen. Die Algorithmen der Plattformen helfen Ihnen, diese zu finden. Als gewerblicher Nutzer bekommen Sie außerdem Statistiken an die Hand, die Ihnen zeigen, was wie oft angesehen und geklickt wurde. Aus diesen Rückmeldungen können Sie Ihre weiteren Schlüsse ziehen.

Ihr Werbebudget ist im Social-Media-Marketing besonders effektiv angelegt – und das wird sich auf Ihre Auftragslage, Ihre Umsätze und Ihren Gewinn positiv auswirken. Wenn Sie selbst keine Ressourcen dafür haben: Fragen Sie uns!

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