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12 Social Media Tipps für Selbstständige

 

Social Media Marketing ist ein wichtiger Bestandteil der modernen Arbeitswelt und aus dem Marketing nicht mehr wegzudenken. Selbstständige nutzen Facebook, Instagram, Twitter und Co., um mit potenziellen Kunden und Partnern in Kontakt zu treten. Wir geben 12 Tipps für Selbstständige, die dem Personal Brand auf die Sprünge helfen.

 

Social Media: Tipps für Selbstständige

Rund 40 Millionen Deutsche nutzen soziale Medien. Viele davon folgen den Tipps und Empfehlungen aus dem eigenen Netzwerk, um Einkäufe zu tätigen, Beiträge zu teilen oder Unternehmen zu beauftragen. Ein aktives Social Media Marketing ist wichtig, um Feedback zu erhalten und eine positive Reputation aufzubauen. Selbstständige können einige Maßnahmen ergreifen, um Facebook und Co. noch effektiver zu nutzen. Mit unseren 12 Tipps gelingt die Social Media Pflege.

1. Social Media Monitoring

Das Internet vergisst nicht. Ein Social Media Monitoring ist das Finden und Tracken von Meinungen anderer zu einem Unternehmen oder einem bestimmten Produkt.

Dem zuzuhören und darauf zu reagieren verleiht nicht nur dem Nutzer ein gutes Gefühl, sondern erzeugt auch die Möglichkeit, auf die Kritik effektiv einzugehen, aus seinen Fehlern zu lernen und daraus einen Vorteil zu ziehen. Außerdem zeigt es, auf welcher Plattform am besten mit der eigenen Zielgruppe in Kontakt getreten werden kann. Social Media Marketing ist “social” – die Konversation auf Augenhöhe mit der Community ist ein sehr wichtiger Bestandteil.

 

2. In die Zielgruppe versetzen

Selbstständige müssen sich immer in ihre Zielgruppe hinein versetzen. Das Ziel ist es, die für das Unternehmen richtigen Menschen zu erreichen und mit interessanten Mehrwerten zu begeistern, denn nur dadurch lässt sich eine Bindung aufbauen.

Gekaufte Klicks oder Likes zahlen sich langfristig nicht aus. Zwar können Fake-Kommentare und Follower das eigene Profil kurzzeitig pushen, auf lange Sicht profitieren Selbstständige jedoch nur von realen Nutzern, die echte Empfehlungen aussprechen.

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3. Auf wenige Plattformen beschränken

Die sozialen Medien sind vielfältig, jede Plattform hat sich auf bestimmte Funktionen spezialisiert. Auf Facebook treten die meisten Menschen privat in Kontakt, während Twitter hauptsächlich als Kurznachrichtendienst fungiert. Instagram wiederum fokussiert sich auf schöne Bilder und kurze Texte. Welche Seite die Richtige ist? Das hängt vom Unternehmen und der Zielgruppe ab.

Die Nutzung der sozialen Medien hat für Selbstständige viele Vorteile. Fast ohne Aufwand oder Kosten lässt sich die Bekanntheit vergrößern und das Unternehmensimage verbessern. Das Feedback der Kunden ist schnell eingeholt. Gleichzeitig kann ein weltweites Publikum angesprochen werden.

Tipp: Lieber eigene Inhalte erstellen. Fremde Inhalte machen zwar weniger Arbeit, bergen jedoch auch Risiken, da bei weitem nicht alle Bilder oder Texte, die sich im Netz finden, frei verwendet werden dürfen. Zudem tragen selbst erstellte Bilder, ein eigener Video Content und regelmäßige, interessante Inhalte zu einem runden Markenauftritt bei, stärkt die Zielgruppenbindung und den Personal Brand.

 

4. Den Blog nicht vernachlässigen

Social Media Netzwerke bieten eine gute Möglichkeit, mit der Zielgruppe zu kommunizieren. Der klassische Blog auf der Website sollte allerdings ebenfalls nicht unterschätzt werden.

Dieser bietet mehr Raum für SEO, Affiliate Links und Co. – die verlängerte Verweildauer von Websitebesuchern durch den Blog führt zu einer besseren Platzierung bei Google. Größere Unternehmen nutzen den Blog, um von den bekannten Social Media Seiten unabhängig zu bleiben. Blogs bieten zudem Möglichkeiten zur Vernetzung, etwa durch Gastartikel oder Verlinkungen. Dadurch lässt sich die eigene Bekanntheit steigern und die Kontaktliste vergrößern. Verlinkungen führen ebenfalls zu einer besseren Platzierung auf Google, Bing und Co.

Durch das Teilen der Blogbeiträge auf Social Media Seiten wird eine große Reichweite und dementsprechend ein hoher Traffic auf der Website generiert.

 

5. Qualität vor Quantität

Was ist für die zu erreichende Zielgruppe wirklich wichtig? Recherchiere wichtige Themen, um einen gut gemixten Content (=Inhalte) zusammenzustellen. Die Beiträge sollten stets unterhaltsam, relevant und nützlich sein – also einen Mehrwert liefern.

Das Social Media Marketing sollte sich neben der Recherche auch darauf konzentrieren, positives Feedback hervorzuheben und Kritik konstruktiv zu nutzen. Als Selbstständiger ist eine hohe Dialogbereitschaft notwendig, um einen guten Kontakt zur Zielgruppe zu bewahren. Das heißt: auch bei unsachlichen Kommentaren fair und freundlich bleiben.

6. Zur richtigen Zeit posten

Der Veröffentlichungszeitpunkt beeinflusst, wie viele Menschen einen Beitrag sehen. Je nachdem, in welchem Land sich die Zielgruppe befindet und zu welchen Uhrzeiten sie online ist, muss der Zeitpunkt der Veröffentlichung abgestimmt werden.

Die sozialen Medien bieten verschiedene Statistiken, aus denen sich die Herkunft und Nutzungszeiträume der Nutzer ablesen lassen. Zusätzliche Tools erlauben eine Einsicht in die Nutzungsmuster der eigenen Zielgruppe. So lässt sich herausfinden, wann die Community hauptsächlich online ist.

 

7. Auf dem neuesten Stand bleiben

Die Beiträge, die auf den sozialen Medien geteilt werden, sollen von möglichst vielen Menschen gesehen werden. Damit das gelingt, müssen aktuelle Updates und Veränderungen an den Algorithmen berücksichtigt werden. Die Seiten passen regelmäßig ihre Funktionsweisen an und dies kann die Viralität der eigenen Social Media Aktivität stark beeinflussen.

Da Privatpersonen keinen großen Einblick in die Struktur von Facebook und Co. haben, empfiehlt sich die Beauftragung einer Agentur. Diese kann rechtzeitig auf anstehende Veränderungen aufmerksam machen, auf die dann zeitnah reagiert werden kann. Alternativ können aktuelle Social Media Trends auf einschlägigen Blogs oder YouTube-Kanälen verfolgt werden. Ein Blick in die bekannten Foren verrät, wo die Insider-Informationen zu finden sind.

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8. Regelmäßige Aktivität auf den sozialen Medien

Bei der Nutzung von sozialen Medien sind also eine ganze Menge Dinge zu beachten. Neben dem richtigen Zeitpunkt müssen auch der Umgang mit den Nutzern und die Algorithmen beachtet werden, um das beste aus dem Online-Auftritt zu holen.

Regelmäßige Aktivität ist wichtig, um die Nähe zur Zielgruppe zu vergrößern. Eine gewisse Routine gibt der Zielgruppe die Möglichkeit, die Beiträge pünktlich abzuchecken und dann direkt zu teilen. Außerdem lassen sich die Statistiken einfacher auswerten, wenn die Beiträge täglich zur selben Zeit veröffentlicht werden. Oft ergeben sich aus einer guten Aktivität neue Kontakte zu Kunden oder Geschäftspartnern.

Ein Kalender bzw. ein Redaktionsplan hilft dabei, den Tag und das Thema der Beiträge festzulegen. Handelt es sich bei dem Content um tagesaktuelle Inhalte, sollte auf eine zeitnahe Veröffentlichung geachtet werden.

 

9. Facebook-Gruppen nutzen

Facebook-Gruppen sind eine gute Möglichkeit, um die eigenen Produkte oder Dienste zu bewerben. Der Kundenstamm kann der Gruppe beitreten und bleibt auf diese Weise über die neusten Themen informiert. Facebook- und auch WhatsApp-Gruppen sind eine gute Möglichkeit, um „in touch“ mit den sozialen Zirkeln zu bleiben. Sie sind die Saat für eine lebendige und aktive Community und sollten deshalb gut gepflegt werden.

10. Anzeigen nutzen, um Nutzer zu werben

Werbeanzeigen auf Social Media Plattformen dienen dazu, neue Nutzerschichten zu erschließen. Es lohnt sich, den Werbeanzeigenmanager im Facebook Business Manager zu nutzen, um auf den sozialen Medien präsent zu bleiben. Werbung lockt nicht nur neue Kunden, sie bieten dank der umfassenden Statistiken auch eine gute Orientierung. Wie viele Nutzer klicken auf meine Anzeigen? Woher stammen die Nutzer und welche Beiträge mögen sie?

Die Zielgruppe, die durch die Werbung erreicht wird, kann durch demografische Merkmale, Interessen und Verhaltensweisen genauestens bestimmt werden. Der Mehrwert von Werbung auf den sozialen Medien ist also immens. Allerdings sind nicht nur Vanity-Kennzahlen wie Retweets und „Gefällt mir“ wichtig. Auch Faktoren wie Leads und Conversion-Raten gilt es zu beachten.

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11. Social Media nach dem S.M.A.R.T-Prinzip

Social Media Profis empfehlen die Nutzung der sozialen Medien nach dem S.M.A.R.T-Prinzip: spezifisch, messbar, ansprechend, realistisch und terminiert. Die Inhalte müssen zur Zielgruppe passen, messbar sein und möglichst viele Nutzer ansprechen. Transparenz und Regelmäßigkeit runden den erfolgreichen Auftritt auf Facebook, Instagram und Co. ab.

Sämtliche Inhalte, die auf den sozialen Medien veröffentlicht werden, müssen zu den Unternehmenszielen und der Zielgruppe passen. Deshalb sollten Selbstständige zuvor eine Roadmap festlegen und ihre Social Media Präsenz daran ausrichten.

 

12. Inspiration bei den Mitbewerbern einholen

Selbstständige, die gerade erst ihre Social Media Kanäle einrichten, können sich an der Konkurrenz orientieren. Die Social Media Auftritte der großen Marken sind eine Blaupause für ein gekonntes Auftreten. Mitbewerber aus der Branche zeigen, worauf es ankommt, um die richtigen Nutzer anzusprechen.

Wem das doch zu viel Aufwand ist, kann gern die Marketing Werft kontaktieren. Wir kümmern uns um Ihr Social Media Marketing inklusive Optimierung von Personal Brand und einem effektiven Video Content für Ihr Unternehmen!

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